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Tag 2, 03.06.2008

Arzttermin: 8.00 Uhr
Geplante Aufstehzeit: 6.00 Uhr
Tatsächliche Aufstehzeit: 7.34 Uhr

Ich also schnell Frühstück in mich reingewürgt und mit dem Auto ab in die Duisburg Innenstadt, was gar nicht so lustig war denn es folgte bald das zweite Unglück: Stau. 7 km.
Außerdem kann man eine freie Parklücke in der Nähe des Hauptbahnhofs mit einem Sechser im Lotto vergleichen. Die Untersuchung an sich dauerte nur 5 - 10 Minuten, der Arzt schien irgendwie in Eile zu sein:

"Ja, ziehen Sie mal ihr T-Shirt aus, legen Sie sich hier hin!"
Klopf Klopf am Rücken

"Sehr gut, jetzt halten Sie sich das Auge zu und sagen mir wo die Öffnung ist!"

Und das alles in atemberaubender Geschwindigkeit, als liefen die Uhren schneller in der Praxis, welche übrigens sehr sehr klein war.

Dann noch in einen Becher urinieren und fertig. Ich verstehe nicht, wozu das ganze gut war, wenn ich doch eh schon komplett gemustert wurde beim KWEA.

Naja, schon mal eine Stunde weniger gearbeitet heute. 

3.6.08 17:09


Tag 1, 02.06.2008

// EDIT: Das Zivi-Tagebuch ist auch unter www.zivi-tagebuch.eu erreichbar!  ');">

 

Pünktlich wie die Bahn betrat ich heute um 07.15 Uhr meine Zivildienststelle, welche zu meinem großen Glück nur 10 Gehminuten von mir entfernt liegt. Es handelt sich dabei um eine Werkstatt für behinderte Menschen. Die Einrichtung unterteilt sich in folgende Bereiche

 

  • Gärtnerei
  • Montage
  • Holzgruppe
  • SMB (=Schwerst-Mehrfach-Behindert)


Die Gärtner werden morgens von den Zivis und/oder Gruppenleiter mit orangfarbenen Kleintransporten zu externen Einsätzen gebracht, wo sie Rasenmähen, Laub fegen etc..

In der Montage werden je 50 Plastikschälchen eingetütet und in die Niederlande exportiert.


Die Holzgruppe schleift Formen aus Holz, bemalt diese und klebt sie. So entsteht Holzdeko, wie z.B. kleine Weihnachtsbäume zum hinstellen etc..


Die Menschen im SMB Bereich haben die Betreuung am nötigsten. Sie sind unfähig, in der Montage oder der Holzgruppe zu arbeiten, da sie neben einer körperlichen Einschränkung auch noch eine geistige Behinderung haben. Hier spielt man mit ihnen und macht ihnen Essen.

Ich musste heute am ersten Tag in der Montage arbeiten, wofür ich von den restlichen Zivis und Gruppenleitern nur mitleidig belächelt wurde, weil niemand diesen Job wirklich mag.
Jedenfalls hatte ich "die Ehre" nach der Mittagspause (12.00 - 12.30 Uhr) der Holzgruppe beiwohnen zu dürfen. Hier beschränkte sich meine Arbeit dann auf Formen aussägen und der Gruppe zum schleifen und bemalen vorlegen.

Dann bekam ich vom Chef meinen Zivi-Dienstausweis. Damit werde ich von nun ab 25% Ermäßigung auf Bahnfahrkarten bekommen. Zumindest habe ich das so verstanden... mal ausprobieren. Morgen steht ein Arzttermin an, den man zu Beginn des Zivildienstes einhalten muss. Die Fahrtkosten dafür bekomme ich mit dem Lohn ausgezahlt.

Na, lohnt sich doch! ;-)

2.6.08 17:46





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